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Pressemitteilung „Zu Ihren Diensten“ Köln, 04.11.2019

Zu Ihren Diensten

Die Stiftung für Kunst und Baukultur Britta und Ulrich Findeisen zeigt Arbeiten der Künstlerin Sala Lieber

Die Stiftung lädt zur Ausstellungseröffnung „Zu Ihren Diensten“ mit Arbeiten der Künstlerin Sala Lieber am Samstag, den 9. November 2019 von 18-21 Uhr herzlich ein. Die Eröffnung wird von Nikolaus Zumbusch, Sprecher der Stiftung für Kunst und Baukultur Britta und Ulrich Findeisen und von Susanne Laugwitz-Aulbach, Kulturdezernentin der Stadt Köln, Dezernat VII – Kunst und Kultur, eingeleitet.

Die Einzelausstellung im Forum der Stiftung in der Venloer Straße 19 in der Kölner Innenstadt ermöglicht auf humorvolle Art und Weise den Einblick in das höfische Leben des 17. Jahrhunderts. Sie befasst sich überwiegend mit der Hierarchie in der Arbeitswelt und stellt sich die Frage, wer von wem abhängig ist. Die Herren des Hauses geben Anweisungen, das Dienstpersonal erfüllt sie demütig. Der Chef entscheidet, die Mitarbeiter befolgen Anweisungen: Das war einmal. So ist der gedankliche Bogen von der damaligen Arbeitswelt zu der von heute für den Betrachter stets präsent – wenn auch nicht in ihren Bildern dargestellt. Seit jeher gab es in der Gesellschaft und Arbeitswelt klare Hierarchien. Erst kommen die gehobenen Positionen, erst dann die gewöhnlichen Angestellten. Heute steht die Arbeitswelt, und zwar über alle Branchen hinweg, in einem sehr spannenden Umbruch zum hierarchielosen Führen. Viele Unternehmen setzen auf den Abbau von Hierarchien und wollen «agil» arbeiten. Ein Grund dafür ist ein signifikanter Wertewandel bei den Mitarbeitern.

Die aus Ungarn stammende Düsseldorfer Meisterschülerin Sala Lieber entführt uns in dieser Ausstellung ins 17. Jahrhundert und offenbart uns den Glanz und Prunk des Barock und des Rokoko in all seinen Facetten. Mit der Ausstellung „Zu Ihren Diensten“ widmet sich die Künstlerin diesmal nicht allein der prachtvollen Architektur von Schlössern und Residenzen sowie Porträts adliger Persönlichkeiten und Familien, sondern auch der unteren Stufe der höfischen Hierarchie, dem dazugehörigen Dienstpersonal, welches als adliges Statussymbol das Bild des Barock ebenso prägt und ausmacht. So fand die Darstellung von Butlern in eleganten Herrenanzügen und Dienstmädchen in schwarzen, mit weißen Rüschen besetzten Kleidern seit jeher Eingang in die Malerei.

Auch Sala Lieber macht diese klassischen Motive zum Bildgegenstand und verleiht Ihnen durch Farbintensität und verspieltes Dekor Modernität und Leichtigkeit. Mit der Darstellung kleiner Putten, die sich um kostbare, faltenwerfende Tücher winden oder in Form von arrangierten Stillleben und französischen Landschaftsgärten entstehen barocke Bildwelten, die uns als Betrachter in das 17. Jahrhundert zurückversetzen und zugleich den heutigen Zeitgeist treffen.

Bildbeschreibungen zu „Zu Ihren Diensten“ im Forum der Stiftung

Die Ausstellung befasst sich überwiegend mit der Hierarchie in der Arbeitswelt und stellt sich die Frage, wer von wem abhängig ist. Diese Rolle wird immer wieder getauscht oder wie in der Siebdruck-Serie „Frischfleisch“ auf die Spitze getrieben. Dabei wollen die Bilder auch aufrütteln und provozieren. Jeder darf sich selbst und den anderen in seiner jeweiligen Situation und in seinem Rang hinterfragen. Die Nacktheit der Figuren in den Bildern „Bar“ und „Schatz der Gärtner ist runtergefallen“ will Ihre Unterlegenheit und ihr Ausgeliefertsein als Angestellte zeigen.

Das Bild „Schatz der Gärtner ist runtergefallen“ zeigt eine Momentaufnahme bei einem Arbeitsunfall im Garten: Der attraktive Gärtner ist bei der Arbeit von seiner Leiter gefallen, die Hausherrin schaut aus dem Fenster und kommentiert die Situation. Die Szenezeigt gewollt eine gewisse Herablassung gegenüber der Personal, da es nicht selten im wahren Leben auch so ist. In den Bildern „Zu Ihren Diensten“ sind die Bediensteten in einer Reihe aufgestellt.

Die aus Ungarn stammende Düsseldorfer Meisterschülerin Sala Lieber entführt uns in dieser Ausstellung wieder ins 17. Jahrhundert und offenbart uns den Glanz und Prunk des Barock und des Rokoko in all seinen Facetten.

Die Bediensteten zeigt sie als eine anonyme und persönlichkeitslose Masse die wir nicht als Individuum mit Wünschen und Sorgen erkennen. So ist der Bedienstete ein austauschbares Wesen.

In dem Bild „Triptychon, wird auch mal ganz frech die Reihe der Bediensteten auf eine deutlich größeres Bild gemalt als der Hausherr. Oder in dem Bild „Der Gärtner ist runtergefallen“ ist der eventuell zynische Blick aus dem Fenster auf dem nackten Gärtner festgehalten. Es ist ein Spiel mit Macht, und Hierarchien.

Aber gewiss wäre ohne die Arbeit der Bediensteten viel Besitz nicht kontrollierbar. So stellt sich auch die Frage, wer kann ohne den anderen nicht leben, wer ist unerlässlich?

Mit der Ausstellung „Zu Ihren Diensten“ widmet sich die Künstlerin diesmal nicht allein der prachtvollen Architektur von Schlössern und Residenzen sowie Porträts adliger Persönlichkeiten und Familien, sondern auch der unteren Stufe der höfischen Hierarchie, dem dazugehörigen Dienstpersonal, welches als adliges Statussymbol das Bild des Barock ebenso prägt und ausmacht. So fand die Darstellung von Butlern in eleganten Herrenanzügen und Dienstmädchen in schwarzen, mit weißen Rüschen besetzten Kleidern seit jeher Eingang in die Malerei.

 

Über die Künstlerin Sala Lieber:
Geboren 1980 in Budapest, führt Sala Lieber ihr künstlerisches Talent in die Kunstakademie Düsseldorf, wo ihr 2005 der Meisterbrief durch Professor Herbert Brandl verliehen wurde. Die Arbeiten von Sala Lieber sind geprägt von höfischen Themen und barocken Motiven, die aus einer anderen Zeit zu stammen scheinen, aber gleichzeitig eine Leichtigkeit und Modernität wiederspiegeln. Dies zeigt sich in ihren opulenten und detailreichen Ölbildern, welche von leuchtender Farbigkeit bestimmt werden.  Die für die Künstlerin charakteristische Annäherung an den Barock, kommt jedoch auch in ihren neuen Handsiebdruckserien zum Ausdruck, welche ebenso durch farbprächtige Details und verspieltes Dekor überzeugen und den Betrachter in eine Welt von königlichem „Glanz und Gloria“ entführen.  Weitergehende Informationen zu Sala Lieber und ihren Arbeiten finden Sie unter http://salalieber.com

Über die Stiftung für Kunst und Baukultur Britta und Ulrich Findeisen:
Die Stiftung für Kunst und Baukultur Britta und Ulrich Findeisen setzt sich seit ihrer Gründung im Juli 2007 als Förderin der Bildung, Denkmalpflege, Kunst und Baukultur ein. Die Stiftung ist in ihrem Wirken geografisch nicht beschränkt. Zur Erhöhung der Wirksamkeit der Stiftungsmittel, aber auch Dank der lokalen Verbundenheit der Stiftungsgründer, fokussieren sich die Maßnahmen auf Eigen- und Fremdprojekte gemäß Stiftungszweck, die ihren Durchführungsschwerpunkt in Nordrhein-Westfalen (NRW) haben bzw. deren Nutzen für geförderte Menschen und Einrichtungen in NRW liegt. Die Stiftung verfolgt ausschließlich und unmittelbar Zwecke im Sinne des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Der Zweck der Stiftung ist die Förderung der Bildung und der Kunst und Baukultur. Der Nutzen für die geförderten Menschen bzw. Einrichtungen steht bei der Auswahl der Förderung stets im Mittelpunkt. Weitergehende Informationen über die Arbeit der Stiftung für Kunst und Baukultur finden Sie unter www.stiftung-findeisen.de

 

Ansprechpartner für die Presse:
Nikolaus Zumbusch
Sprecher der Stiftung

Phone: +49-69-77 06 25 81
Mobil: +49-151-14 28 27 16

E-Mail: presse@stiftung-findeisen.de


STIFTUNG FÜR KUNST
UND BAUKULTUR
Britta und Ulrich Findeisen

Verwaltung der Stiftung
Landstraße 18
41516 Grevenbroich-Hemmerden

Telefon: +49-2182-88 655-30
Web: www.stiftung-findeisen.de


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